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AfD-Vize Gauland in Erfurt: Ausfall wegen Beifall

Die Hochschulgruppe „CampusAlternative“ lud am Freitag Abend den AfD-Vize Alexander Gauland zum Gespräch auf den Erfurter Campus. Unter dem Titel „Kalter Krieg 2.0“  sollte die aktuelle Russland-Politik diskutiert werden.

Dem AfD-Event stand eine zweite Veranstaltung gegenüber. Verschiedene Hochschulgruppen und Campus-Initiativen organisierten eine Diskussion zum Umgang mit Rechtspopulismus, AfD und Pegida unter dem Titel „Argumente statt Angst“. Am Ende dieser Veranstaltung bewegte sich das Publikum geschlossen Richtung Hörsaal 6, um an dem Auftritt von Alexander Gauland teilzunehmen.

Der AfD-Vortrag war von Sicherheitsleuten und Polizisten gesichert. Nach ausführlichen Taschenkontrollen durften alle Besucher im Hörsaal Platz nehmen. Doch zu einem Dialog sollte es nicht mehr kommen. Nach einem kurzen Klavier-Stück zur Eröffnung der Veranstaltung, ebbte der Applaus nicht mehr ab. Über eine halbe Stunde bebte der Saal unter Standing ovations und „Zugabe“ Rufen. Der ironische Protest entfalltete seine Wirkung. Nachdem sich die ersten „Haut ab“-Schreie unter den Beifall mischten, entschieden die Veranstalter die Bühne zu räumen. AfD-Vize Alexander Gauland wurde unter Polizeischutz aus dem Hörsaal geführt.

Der ursprüngliche Vortrag der CampusAlternative war im Audimax der Universität Erfurt geplant, musste aber aufgrund von Bauarbeiten verschoben werden. Anfängliche Gerüchte, die Universitätsleitung wollte damit die AfD-Veranstaltung verhindern, bestätigten sich nicht.

 

11 Kommentare zu “AfD-Vize Gauland in Erfurt: Ausfall wegen Beifall

  1. „Argumente statt Angst“? Die rotgrünen Faschisten sind nur noch zynisch. Warum haben sie denn nicht mit Herrn Gauland argumentiert? Nun, wir wissen ja, dass dass Rotgrüne genau wie die Nazis Russland überfallen und Menschen ermorden wollen. Das machen sie ja besonders gerne, siehe völkerrechtswidrige Angriffskriege des rotgrünen Regimes.

  2. Vor einigen Monaten haben unsere Politiker immer mal wieder verkündet: „Wir werden die AfD mit Argumenten entlarven und widerlegen.“ Wie es scheint, sind niemandem die richtigen Argumente eingefallen, denn jetzt wird die AfD nur noch durch Krawallmachen „bekämpft“. Dass sich dazu jetzt auch Studenten hergeben, enttäuscht mich. Mit dem Wort „Student“ verbinde ich eigentlich „Intelligenz“. Es müsste doch für einen Studenten ein Leichtes sein, sich in den Vortrag zu setzen und in der anschließenden Diskussion den Herrn Gauland zu widerlegen. Oder?

  3. Soviel zu „Dialogbereitschaft“.
    Das hat der SPD-Bürgermeister Trümper in Magdeburg auch versucht und ist gescheitert.
    Nur gegröle von linken Faschisten. Sie haben nur ein einziges Argument und das heißt „Magida-Teilnehmer sind rechts“. Ende und aus. Ansonsten können sie auf den Gegendemos nur Bier und Schnaps saufen und grölen.

  4. Man sollte einfach gehen, wenn man nicht willkommen ist.

    Speziell an Personen wie „Hans“ wird doch deutlich, dass jegliche Diskussion verlorene Liebesmühe ist. Diese Personen stehen abseits der Realität, teilweise hat man sich in eine regelrechte Psychose reingesteigert. Man sieht doch, dass man da nicht diskutieren braucht. Solche Spinner adelt man nicht damit, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Mit wem redet man als nächstes? Antisemiten? UFO-Gläubige…?

    Herr Gauland kann doch so seine Paraderolle spielen, die er und seine rechtspopulistische Partei so gerne mimen: Die des Opfers. Die AfD ist nie an etwas Schuld, sie ist nicht rechtspopulistisch, sie ist dies nicht und das nicht, vertritt aber eine Meinung, die teilweise mit der deutschen Demokratie nicht viel zu tun hat. Man möchte die Mauer wiederhaben, zurück in die internationale Isolation, sich an Russland anbiedern, das einen scheinbar noch nicht genug ausgenommen hat und jegliche Form von Demokratie ist einem zuwider. Man möchte dass der ungebildete Mob regiert, die Presse lügt, man erfindet sich eine Diktatur, weil man mit der Realität nicht mehr zurechtkommt. Politik auf Grund von Vorurteilen und Wissen aus dem Internet von Youtube und PI-News. Gefährlich und einfach nicht diskussionswürdig.

    Ein AfD-Mitglied hat übrigens bei der Veranstaltung jemanden gebissen… Schade, dass man davon nichts liest.

    1. Dann geh.Du bist ein Diktator.Freiheit ist auch immer die freiheit des anderen.Wegen solchen wie du haben wir vor 25 Jahren die friedliche Revolution gemacht.Junge Menschen darfst Du nie erziehen.

  5. Endlich mal ein korrekter Bericht! Was Bild und TA geschrieben haben, ist lächerlich.
    Ich war dabei und bin ebenfalls nicht der Meinung, dass es die richtige Lösung sei, Herrn Gauland gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen.
    Ich möchte nur anmerken, dass der Plan der zahlreichen Organisatoren und Teilneher der zuvor stattgefundenen Veranstaltung „Argumente stato Angst – Wie umgehen mit Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit?“ war, dort mit Argumenten aufzutrumpfen. In der Tat hat sich dann allerdings eine Masse an Individuen für Lärm entschieden.

    1. Ich befürchte, die Veranstaltung wurde nur zugesagt, um die Gegenveranstltung zu plazieren.
      Linke und Grüne hetzen ihr leicht verführbares jugendliches Klientel nach dem Motto auf.:
      „ohne Terror , keine Tugend“

      Und das an einer steurfinanzierten Uni !
      Für alle Bürger jedenfalls gilt kraft Gesetzes:
      Versammlungsgesetz
      § 2
      (2)
      Bei öffentlichen Versammlungen und Aufzügen hat jedermann Störungen zu unterlassen, die bezwecken, die ordnungsgemäße Durchführung zu verhindern.
      § 7
      (1)
      Jede öffentliche Versammlung muß einen Leiter haben.
      (4)
      Der Leiter übt das Hausrecht aus.
      Hat das Rektorat zum Krawall angestiftet oder in stillschweigender Gehässigkeit gebilligt (Denn Verantwortliche waren ja anwesend) hat es sich zu erklären und ist persönlich zur Verantwortung zu ziehen.

  6. Es gibt totalitäre Regime rechts und links.Stalin hat seine eigene Frau töten lassen und den Mörder 2 Jahre später.Diese Störenfriede und Hetzer sind nicht geeignet jungen Menschen Toleranz und ein gleichberechtigtes miteinander zu lehren.Wieso wird gegen solche linken ( ) nicht durchgegriffen.Freiheit ist auch immer die Freiheit des Anderen.Gegen solche Diktatoren sind wir vor 25 Jahren auf die Straße gegangen. UND ICH HABE MEIN STUDIUM IN ERFURT ABGESCHLOSSEN UND TAUSENDEN MENSCHEN GEHOLFEN.

    1. Sie spielen Mehrheit und fühlen sich in solch triumphalen Augenblicken auch so. So muss man sich mit leuchtenden Augen auf eine FDJ-Aufmarsch gefühlt haben. Ich rate jungen Menschen bie der Wahl er Uni von Efurt ab. Denn die Jugend wurde ja gesteuert und so was hat eine einer Uni ebensowenig was verloren wie Gender und Staatsbürgerkunde( heute Gesinnungslehre?)

      ps. es wurde natürlich niemand gebissen (und wenn überhaupt beisst ein Schwacher einen Angreifer)

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